mallaunGeboren 1975 in Kitzbühel/Tirol, studierte Konzertfach Zither am Tiroler Landeskonservatorium und Botanik an der Universität Innsbruck.

Derzeit arbeitet er als frei schaffender Musiker und Botaniker, sowie als Musiklehrer im Tiroler Musikschulwerk. „Martin Mallaun zählt ohne Zweifel zu den vielseitigsten Künstlern, die hierzulande im Moment im Bereich der experimentellen Musik am Werken sind. Egal ob nun in der Improvisation, in der Elektronik, der barocken Lautenmusik, der alpinen Volksmusik oder der zeitgenössischen Neuen Musik, der gebürtige Tiroler ist stets auf der Suche nach neuen klanglichen und stilistischen
Ausdrucksformen auf der Zither und wandelt dabei un beirrt an den ästhetischen Schnittstellen der unterschiedlichen Spielformen entlang (music information center austria, www.mica.at).“ Für sein Solo-Debut „zwischen steinen“ wurde er 2005 mit dem Pasticcio-Preis von Radio Ö1 ausgezeichnet. In den Jahren 2012/13 war Martin Mallaun Stipendiat des österreichischen Außenministeriums im Programm NASOM (New Austrian Sound of Music).

Er konzertiert in zahlreichen Ländern – von Frankreich über Tschechien bis Japan – und ist Gast auf internationalen Festivals (u.a. Edinburgh International Festival/UK, Münchener Biennale/D oder Klangspuren/A).
Seit 2001 ist er zudem Mitarbeiter im Forschungsprojekt GLORIA, das die Auswirkungen des Klima wandels auf die Vegetation alpiner Ökosysteme untersucht.

Foto: Werner Krepper